Waffenhandel: Erlaubnis zum Handel mit Schusswaffen und Munition

Wer gewerbsmäßig oder selbständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung mit Schusswaffen und Munition handelt, benötigt eine Waffenhandelserlaubnis.

Für den gewerbsmäßigen oder selbstständig im Rahmen einer wirtschaftlichen Unternehmung betriebenen Handel mit Schusswaffen und Munition benötigen Sie eine Waffenhandelserlaubnis.

Voraussetzungen:

  • Sie besitzen die erforderliche Zuverlässigkeit und persönliche Eignung.
  • Sie weisen die erforderliche Fachkunde nach.

Die Erlaubnis kann auf bestimmte Schusswaffen- und Munitionsarten beschränkt werden.

An wen muss ich mich wenden?

An Ihren Kreis oder Ihre kreisfreie Stadt (Waffenbehörde).

Schleswig-Holstein

Wichtiger Hinweis:

Für den Antrag auf Erteilung einer Waffenherstellungserlaubnis / Waffenhandelserlaubnis / Waffenhandelsstellvertretererlaubnis gemäß §§ 21 Abs. 1, 21a WaffG über den Einheitlichen Ansprechpartner Schleswig-Holstein steht Ihnen ein    elektronischer Antragsassistent   zur Verfügung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass,
  • ausgefülltes Antragsformular,
  • Nachweis der Zuverlässigkeit,
  • Nachweis der persönlichen Eignung,
  • Nachweis der Fachkunde,
  • Gewerbeanmeldung.

Soweit bereits vorhanden, sollten Sie auch die sichere Unterbringung der Waffen und Munition durch entsprechende Zertifikate oder sicherheitstechnische Gutachten nachweisen können.

Da weitere Unterlagen erforderlich sein können, wird empfohlen, sich diesbezüglich vorab mit der zuständigen Behörde in Verbindung zu setzen.

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühren liegen zwischen 300,00 Euro und 3.000,00 Euro. Genaue Auskunft hierüber erteilt die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Erlaubnis erlischt, wenn der Erlaubnisinhaber/die Erlaubnisinhaberin die Tätigkeit nicht innerhalb eines Jahres nach Erteilung der Erlaubnis begonnen oder ein Jahr lang nicht ausgeübt hat. Die Fristen können aus besonderen Gründen verlängert werden.

Der Erlaubnisinhaber/die Erlaubnisinhaberin hat die Aufnahme und Einstellung des Betriebs sowie die Eröffnung und Schließung einer Zweigniederlassung oder einer unselbstständigen Zweigstelle innerhalb von zwei Wochen der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Rechtsgrundlage

  • § 21 Waffengesetz (WaffG),
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren, Allgemeiner Gebührentarif, Tarifstelle 25.2.2 (VwGebV).
Externe Links:

Was sollte ich noch wissen?

Bei in der Handwerksrolle eingetragenen Büchsenmachern schließt die Waffenherstellungserlaubnis die Erlaubnis zum Waffenhandel ein.

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