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Stadt Heide und Umlandgemeinden stimmen ihre gemeinsame Gebietsentwicklungsplanung weiter ab


Land und EU fördern die interkommunale Zusammenarbeit


Die Stadt Heide und die Umlandgemeinden des Amtes Kirchspielslandgemeinde Heider Umland setzen ihre gemeinsame interkommunale Zusammenarbeit fort. Ein wichtiges Instrument zur Förderung dieser Zusammenarbeit wird dabei die Erarbeitung eines Stadt-Umland-Konzeptes (SUK), in Fortsetzung der Gebietsentwicklungsplanung aus dem Jahre 2000, sein. Aus diesem Grunde wurde die Forschungs- und Informations- Gesellschaft für Fach- und Rechtsfragen der Raum- und Umweltplanung -FIRU mbH aus Berlin mit der Erstellung des entsprechenden Konzeptes beauftragt.

Mit dem SUK sollen Zukunftsperspektiven entwickelt werden, die insbesondere eine Abstimmung bei der Wohnungsbau- und Gewerbeflächenentwicklung erfordern. Weitere Handlungsfelder beinhalten Fragen des Verkehrs und der Freiraumentwicklung. Hierbei sollen insbesondere die demografische Entwicklung und die damit verbundenen Veränderungen bei Wohngebieten und der sozialen Infrastruktur in die künftigen Planungen der Kommunen mit einbezogen werden.

Ziel der Fortschreibung ist es, die künftige räumliche Entwicklung der zwölf beteiligten Kommunen auf der Basis einer mittelfristigen Vorausschau bis etwa zum Jahr 2025 abzustimmen und eine verbindliche Vereinbarung zu schließen über die:

  • Grundsätze und Ziele zu den Handlungsfeldern sowie der Zusammenarbeit

  • Organisation, Verantwortlichkeiten und Finanzierung der Umsetzung

  • Durchführung des Monitoring und Controlling sowie eine fortlaufende Evaluierung

Desweiteren sollen die Arbeitsstrukturen der Stadt-Umland-Kooperation genutzt werden, um weitere neue Themenfelder voranzutreiben bzw. anzustoßen.

Weitere Themen wären zum Beispiel:

  • Nutzung regenerativer Energien
  • Breitbandversorgung im SUK- Bereich
  • Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Ver- und Entsorgung
  • Neustrukturierungen Schul- und Kitalandschaft
  • Medizinische Versorgung, insbesondere im Hinblick auf den ländlichen Bereich
  • Seniorenbetreuung/Seniorenwohnen

Ziel der Gesamtfortschreibung ist es, die künftige räumliche Entwicklung der zwölf beteiligten Kommunen auf der Basis einer mittelfristigen Vorausschau bis etwa zum Jahr 2025 abzustimmen und eine verbindliche Vereinbarung zu schließen.
Das SUK soll in einem möglichst umfassenden gesellschaftlichen Dialog erstellt werden. Kommunale, regionale und überregionale Akteure sowohl auf administrativer als auch auf politischer Ebene sowie Vertretern/innen der Wirtschafts- und Sozialpartner und der Umweltverbände sollen von Beginn an in den Prozess eingebunden werden. Aus diesem
Grunde sind die folgenden Facharbeitsgruppen (FAG) gebildet worden, die den Grundstock für ein erfolgreiches Stadt-Umland-Konzept schaffen sollen:

  • FAG Wohnen
  • FAG Wirtschaft
  • FAG Verkehr
  • FAG Einzelhandel
  • FAG Landschaftsplanung und Freiraumentwicklung
  • FAG Soziale Infrastruktur

Das Land Schleswig-Holstein fördert diese Maßnahme aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes mit einer Förderquote von 70 Prozent.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder- Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Mio. Euro.

Ansprechpartner in der Förderregion Südwest ist die Projektgesellschaft Norderelbe mbH. Weitere Informationen erhalten Sie unter: Opens external link in new windowwww.pg-norderelbe.de


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