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Das Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland

Wappen des Amtes KLG Heider Umland

 

Das Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland mit seinem Sitz in der Kreisstadt Heide ist seit dem 1. Januar 2008 für die verwaltungsmäßige Betreuung von über 16.000 Einwohnerinnen und Einwohner zuständig. Es hat sich im Zuge der letzten Verwaltungstrukturreform aus den Gemeinden der ehemaligen Kirchspielslandgemeinden Heide-Land und Weddingstedt sowie der Gemeinde Norderwöhrden des ehemaligen Amtes Kirchspielslandgemeinde Wesselburen gebildet. In der Wappenbeschreibung des Amtes finden sich die 11 amtsangehörigen Gemeinden wieder. Gleichmäßig verteilt befinden sich auf dem Wappen insgesamt 11 silberne Pflugscharen. Sie verkörpern die 11 amtsangehörigen Gemeinden Hemmingstedt, Lieth, Lohe-Rickelshof, Neuenkirchen, Norderwöhrden, Nordhastedt, Ostrohe, Stelle-Wittenwurth, Weddingstedt, Wesseln und Wöhrden. Im oberen Teil des silbernen Wappenschildes wird durch die blaue Waage als Symbol des Gerichts- und Verwaltungszentrums ei­nes der vier ältesten Kirchspiele Dithmarschens vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert auf das Amt Kirchspielslandgemeinde Weddingstedt hingewiesen. Im unteren Schildteil steht das rote, fünfspeichige Rad für das Amt Kirchspielslandgemeinde Heide-Land als Zeichen für Fortschritt in Landwirtschaft und Technik, den Kreislauf des Lebens und die Beweglichkeit der modernen Welt.  

Landschaftlich setzt sich das Amt aus Marsch und Geest zusammen. Durch seine zentrale Lage im Landkreis  bietet es sich als Ausgangspunkt für Ausflüge durch Dithmarschen, an die Nordsee nach Friedrichskoog und Büsum, zum Nord-Ostsee-Kanal  zu den Seeschleusen in Brunsbüttel, an die Eider zum Eidersperrwerk und zum bunten Wochenmarkt auf dem größten Marktplatz Deutschlands in der Kreisstadt Heide an. Aber auch die amtsangehörigen Gemeinden selbst bieten zahlreiche Gelegenheiten zur Freizeitgestaltung oder warten mit Besonderheiten auf. Näheres in den Beschreibungen der amtsangehörigen Gemeinden.

Das teilweise neu gestaltete Amtsverwaltungsgebäude liegt verkehrsgünstig in Heide  und dient als modernes Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum seinen Einwohnerinnen und Einwohnern als Anlaufpunkt für die Erledigung der verschiedensten Angelegenheiten im Bereich der Kommunalverwaltung.

 

Das ehemalige Amt Kirchspielslandgemeinde Heide-Land

Wappen des Amtes KLG Heide-Land
Wappen des Amtes KLG Heide-Land

Das Amt Kirchspielslandgemeinde Heide-Land wurde 1970 im Rahmen der Gebietsreform aus der Taufe gehoben und vereinigt den Raum der drei ältesten kommunalen Gemeinschaften Dithmarschens, nämlich das frühere Kirchspiel Hemmingstedt mit den jetzigen Gemeinden Hemmingstedt, Lieth und Lohe-Rickelshof, das Kirchspiel Süderwöhrden mit der jetzigen Gemeinde Wöhrden und dem Ortsteil Ketelsbüttel sowie das Kirchspiel Nordhastedt mit dem Ortsteil Fiel. Dieser geschichtsträch­tige Raum ist gekennzeichnet durch Höhen und Tiefen der Dithmarscher Geschichte. Am 17.02.1500 errangen die Dithmarscher bei Hemmingstedt einen glorreichen Sieg über das Heer der Dänen und Holsteiner und konnten sich so noch 59 Jahre lang ihre Freiheit erhalten. 1559 wurde in Lohe-Rickels­hof der Untergang des Bauernfreistaates Dithmarschen als Ergebnis der „letzten Fehde“ besiegelt.

 

Das ehemalige Amt Kirchspielslandgemeinde Weddingstedt

Wappen des Amtes Weddingstedt
Wappen des Amtes Weddingstedt

Das Kirchspiel Weddingstedt zählt zu den ältesten im ehemaligen Kreis Norder- dithmarschen Urkundlich ist es erstmals 1140 erwähnt. Damals hieß es Wittingstede. Es haben aber im ganzen Bereich des Kirchspiels weit vor dieser Zeit Wohnsiedlungen bestanden. Dies ergibt sich aus den vorgeschichtlichen Funden wie z. B. die Hünengräber bei Ostrohe, den Rugenbarg in Wesseln, den Urnenfriedhof in Weddinghusen und die Spuren einer Steinwerkstatt bei Weddingstedt. Zeuge vergangener Zeit ist außerdem die Stellerburg im Ortsteil Borgholz, die aus einem 200m langen ellipsenförmigen Erdwall, der eine etwa 3 ha große Fläche umschließt, besteht.Bis 1969 gehörten zum Amtsbezirk die Gemeinden - früher auch Bauernschaften genannt - Weddingstedt, Ostrohe, Wesseln, Weddinghusen und Borgholz und Stelle-Wittenwurth.

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