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„Mobilität in der Region Heide langfristig und bürgernah weiterentwickeln“

Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen der Stadt Heide und dem Amt Heider Umland schreitet weiter voran: Mit dem „Masterplan Mobilität“ startet nun ein Projekt, das für die wirtschaftliche Entwicklung der Region aber auch für den Alltag der Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung ist. 

 

HEIDE (hps) Mit der Entwicklung des Masterplans stellt die Stadt Heide gemeinsam mit den Gemeinden des Amtes Heider Umland die Weichen für eine langfristige und nachhaltige Mobilitätsplanung. Mit der offiziellen Vorstellung des Projekts beginnt nun die Arbeit für die Verkehrsplaner des beauftragten Ingenieurbüros: Sie werden in den nächsten Monaten die Verkehrssituation in der Region Heide unter die Lupe nehmen und Verbesserungsvorschläge ausarbeiten. Viele praktische Hinweise erwarten sich die Ingenieure ebenfalls von der Bevölkerung: Auf der Website Opens external link in new windowwww.mobilitaet.region-heide.de können Bürgerinnen und Bürger ganz einfach eigene Verbesserungsvorschläge auf einem digitalen Stadtplan markieren. Zudem liegen im Heider Rathaus, in der Verwaltung des Amtes Heider Umland und in der Volkshochschule Heide Handzettel bereit, auf denen ebenfalls eigene Ideen und Anregungen vermerkt werden können.

 

Beitrag zur Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels

„Wir wollen Mobilität in der Region Heide langfristig und bürgernah weiterentwickeln“, beschrieb Heides Bürgermeister und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Entwicklungsagentur Region Heide, Ulf Stecher, das Ziel des Projekts und betonte: „Als Kreisstadt übernehmen wir für die gesamte Region wichtige Aufgaben. Eine zentrale Zukunftsfrage ist deshalb, wie wir Mobilität effizient und über die Grenzen unserer Stadt hinweg organisieren“. Eine Förderung des Fuß- und Radverkehrs solle zudem helfen, das Potential einer „Stadt der kurzen Wege“ besser auszuschöpfen. „Mit dem Masterplan wollen wir nicht nur die individuelle Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger verbessern, sondern leisten auch einen Beitrag zur Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels“, erklärte Stecher.

 

Entwicklungsagentur hat sich als kompetenter Partner und kreativer Ideengeber ausgezeichnet

Harald Matelski unterstrich in seiner Doppelfunktion als Bürgermeister der Gemeinde Lohe-Rickelshof und Vorstandsvorsitzender der Entwicklungsagentur Region Heide die grundsätzliche Bedeutung des Projektes für die Region: „Ob wirtschaftliche Entwicklung, demographischer Wandel oder städtebauliche Projekte – die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen hängt in vielen Fällen von einer systematischen Mobilitätsplanung ab, die wir nun zusammen entwickeln wollen“. Die gemeinsam gegründete Entwicklungsagentur, die das Projekt federführend begleitet, habe sich dabei als kompetenter Partner und kreativer Ideengeber ausgezeichnet, so Matelski.

 

Zukünftige Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Blick behalten

Für Tobias Kraft, Regionalmanager bei der Entwicklungsagentur, ist die langfristige Ausrichtung des Masterplanes entscheidend: „Damit eine alternde Gesellschaft weiterhin mobil bleibt, müssen wir heute mit der Planung beginnen und die zukünftigen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Blick behalten.“ Kraft betonte, dass die Erreichbarkeit aller Einrichtungen des täglichen Bedarfs auch für Menschen ohne eigenes Auto sichergestellt sein müsse. Touristische Entwicklungen, wie zum Beispiel die große Beliebtheit des Fahrradurlaubs, spielten bei der Verkehrsplanung ebenfalls eine Rolle. „Mit dem Masterplan Mobilität steigern wir auf lange Sicht nicht nur die Lebensqualität in unserer Region, sondern betreiben auch Wirtschaftsförderung“, argumentierte der Regionalmanager.

 

Bürgerinnen und Bürger können ihr lokales Wissen einbringen

In einem ersten Schritt werden die Verkehrsplaner zunächst eine Bestandsanalyse der Verkehrssituation durchführen. Auf diese Weise sollen vorhandene Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Im Rahmen verschiedener Angebote der Bürgerbeteiligung hat die Bevölkerung die Gelegenheit, eigene Vorschläge einzubringen. Diese werden von den Verkehrsplanern im weiteren Verlauf des Projektes berücksichtigt und in ein umfassendes Gesamtkonzept integriert. Zudem wird eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von regionalen Nahverkehrsunternehmen, Interessengruppen sowie der Verwaltung den Prozess begleiten. So soll sichergestellt werden, dass unterschiedlichste Perspektiven und Interessen Berücksichtigung finden.

 

Stadt-Umland-Kooperation: Gemeinsame Lösungen für zukünftige Herausforderungen entwickeln

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung haben die Stadt Heide und das Amt Heider Umland ein sogenanntes „Stadt-Umland-Konzept“ verabschiedet, um gemeinsame Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu entwickeln. Das gemeinsame Mobilitätskonzept ist ein zentrales Projekt dieser strategischen interkommunalen Zusammenarbeit. Federführend bei der Umsetzung ist die Entwicklungsagentur Region Heide, die zu gleichen Teilen von der Stadt Heide und dem Amt Heider Umland finanziert wird.