"Ein schönes Dorf am Geestesrand, der Nordsee nah ...", so beginnt das von unserer ehemaligen Lehrerin Ute Biemüller geschriebene Lied für das Dorf Lohe-Rickelshof. Bereits im Jahre 1319 wird Lohe das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Name Lohe geht darauf zurück, dass es an diesem Ort früher einmal ein Gehölz mit jungem Eichenbestand gegeben haben muss, während Rickelshof unserer heutigen Kenntnis nach seinen Ursprung in dem Gehöft einer Familie Rickers hat.
Lohe-Rickelshof ist heute mit 2.050 Einwohnern eine selbständige Gemeinde, deren Geschicke von 12 Gemeindevertretern und Gemeindevertreterinnen und ihrem Bürgermeister bestimmt werden.
Das Gemeindegebiet umfasst 539 Hektar. Im Dorf bestehen ca. 30 Betriebe, davon eine größere Maschinenfabrik und 3 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe.

1981 begann in Lohe-Rickelshof die Flurbereinigung mit der Zusammenlegung landwirtschaftlicher Flächen, dem Ausbau von Wegen, Gewässern und der Errichtung mehrerer Biotope.
Lohe-Rickelshof grenzt an die Kreisstadt Heide, hat sich aber die Atmosphäre eines überschaubaren Dorfes bewahrt und bietet mit dem Schulwald, den Mooren und Teichen sowie ausgedehnten Feldern und Wiesen vielfältige Erholungsmöglichkeiten. Rad- und Spazierwege laden ein zu Fahrradtouren und Wanderungen, auf denen einheimische Tiere und Pflanzen beobachtet werden können.

Das "Dörpshus", in der Ortsmitte gelegen, ist mit seinem gemütlichen Restaurant, Clubraum, Saal und vier Kegelbahnen zentraler Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger. Darüber hinaus ist das "Dörpshus" auch Hotel und bietet neben einigen privaten Vermietern gute Übernachtungsmöglichkeiten. Auf Sport- und Tennisplätzen besteht die Möglichkeit zu sportlicher Betätigung. Die Gemeinde hat sich immer wieder darum bemüht, neue Bebauungsflächen zu schaffen, um so vielen vorwiegend jungen Menschen Gelegenheit zum Hausbau zu geben.

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